- Zweiter Heimsieg des Bad Driburgers vor heimischer Kulisse am Nürburgring
- Start am Samstag aus der zweiten Startposition im Jaguar E‑type Lightweight
- Joaquin Folch/Dennis Welch und Rainer Vorköper landen auf weiteren E‑types auf den Plätzen zwei und drei
- Markenpokal für historische Jaguar vor Baujahr 1966 demonstriert dank der begeisterungsfähigen Teilnehmer das reiche historische Erbe der Marke
- Finale beim Gold Cup in Oulton Park startet bereits in zwei Wochen
- Alle Informationen zum Reglement und den Teilnahmebedingungen für das letzte Rennen der Saison auf der Website www.hscc.org.uk/jaguar‑classic‑challenge
Mit einer souveränen Fahrt hat Lokalmatador Marcus von Oeynhausen in einem Jaguar E‑type Baujahr 1961 seinen Vorjahressieg beim deutschen Lauf zur Jaguar Classic Challenge wiederholt. Nach 19 Runden auf dem Grand Prix des Nürburgrings lag er 58 Sekunden vor der zweitplatzierten Paarung Joaquin Folch (Spanien)/ Jeremy Welch (Großbritannien). Tim Hannig, Direktor Jaguar Land Rover Classic, nahm die Siegerehrung vor und bedachte mit dem Drittplatzierten Rainer Vorköper (Bensberg) einen weiteren deutschen E‑type‑Fahrer mit einem Pokal.
Im Qualifying am Freitag hatte von Oeynhausen mit einer Zeit von 2.05,688 Minuten noch Julian Thomas den Vortritt lassen müssen. Der Brite, Sieger der ersten drei Läufe zur diesjährigen Jaguar Classic Challenge, hatte sich mit einer Runde in 2.04,448 Minuten die Pole‑position erkämpft. Auch nach dem Start übernahm Thomas vor voll besetzten Tribünen zunächst die Führung, gefolgt von von Oeynhausen, Welch, Vorköper und Edward Boot (alle auf E‑types). Diese Fünfergruppe setzte sich bald vom übrigen Feld ab, wobei bis zum Pflichtboxenstopp bei Halbzeit des 40‑Minuten‑Rennens die Führung mehrmals wechselte.
Anders als in den vorangegangenen Läufen liefen die Boxenstopps diesmal ohne Dramen ab, sodass das Fünfer‑Rudel auch anschließend eng zusammenblieb. Das ging so bis in Runde zwölf, als Thomas mit technischen Problemen seinen Traum vom vierten Saisonsieg infolge begraben musste. Mit noch 14 Minuten auf der Uhr führte nun von Oeynhausen und begann seinerseits, sich von Joaquim Folch abzusetzen. Bis zum Ziel baute der Ostwestfale dann seine Führung noch auf fast eine Minute aus – und fuhr nebenbei mit 2.04,563 Minuten (Schnitt von 126,05 km/h) auch noch die schnellste Runde des Rennens.
„Ich freue mich sehr, erneut vor meinem Heimpublikum gewonnen zu haben”, sagte der Graf nach dem Rennen. „Meine Rennfahrerkollegen sorgten für ein unterhaltsames Rennen und verlangten mir alles ab. Die Jaguar Classic Challenge ist ein tolles Aushängeschild für die Marke und für den historischen Motorsport allgemein. Es gibt nichts Schöneres, als diese faszinierenden Autos Seite an Seite um die Kurven flitzen zu sehen.”
Die Klasse A wurde eine Beute von Georg Nolte (Germersheim) in einem weiteren E‑type; in den Klassen B und C erklommen die Briten Roger Cope (Jaguar Mk 1) und John Burton (E‑type) jeweils die oberste Stufe des Siegerpodestes.
Schon in 14 Tagen treffen sich die Teilnehmer der Jaguar Classic Challenge in Oulton Park zum Finale der Saison 2016. Wer noch am traditionsreichen „Gold Cup“ teilnehmen möchte, findet auf der Website http://www.hscc.org.uk/jaguar‑classic‑challenge alle Details zum Reglement und zu den Teilnahmebedingungen.